Rebalancing statt Stockpicking, auch in der Krise – Bankhaus Krentschker Marktkommentar

Das Coronavirus breitet sich derzeit nicht nur in der Weltbevölkerung, sondern auch an den Finanzmärkten immer weiter aus. Als Anleger in diesen Tagen ruhig zu bleiben, fällt äußerst schwer. Die Vermögensexperten sind allerorts stark gefordert und um Beruhigung bemüht, wenn sich ihre Kunden mit den täglich beobachtbaren Buchverlusten auf dem Depot konfrontiert sehen und entscheiden müssen, ob sie emotional damit zurechtkommen oder ob sie ihnen schlaflose Nächte bereiten. Die Profis der Bankhaus Krentschker & Co. AG bleiben auch in solch schwierigen Phasen konsequent ihrem wissenschaftlich abgesicherten Investmentkonzept treu und stellen mit ihrem BalanceOne®-Konzept dem Anleger einen „Berater“ zur Seite, der emotionslos und antizyklisch handelt: Zukaufen, wenn die Märkte fallen und verkaufen, wenn die Kurse steigen, ist die Basis des Konzepts.
 
Beruhigung lässt auf sich warten
Kursrückgänge von 10% an nur einem Tag bei den großen Börsenindices DAX, S&P 500 oder Eurostoxx50 sind derzeit keine Seltenheit. Die Notenbanken versuchten entgegen zu wirken: Die US-Notenbank FED reagierte mit einer weiteren großen Zinssenkung auf aktuell 0%, die Europäische Zentralbank EZB hat ein massives Liquiditätsprogramm angekündigt. Beides konnte die Investoren noch immer nicht vollends beruhigen, wie es scheint. Zu groß ist die Angst vor der unbekannten Zukunft und den nicht prognostizierbaren wirtschaftlichen Abschwüngen.
 
Vorbilder sind Buffet und Kostolany
Nicht in Panik zu verfallen, sollte das oberste Gebot sein, raten die Krentschker-Experten und folgen damit den großen, erfolgreichen Börsengurus wie Warren Buffet oder Andre Kostolany, die in turbulenten Marktphasen immer zu Besonnenheit mahnten und Tipps gaben, warum es nicht sinnvoll ist, ängstlich und zyklisch zu agieren. Die Realwirtschaft bewegt sich in Wirtschaftszyklen, das war in der Vergangenheit so und wird auch nach dieser Krise seine Gültigkeit haben. Auf jede Phase des Aufschwungs folgt die Hochkonjunktur, dann Abschwächung und Rezession. Der einzige Unterschied in diesen Zyklen ist die Dauer und die Intensität der einzelnen Phasen. Durch ihre Zins- und Geldpolitik haben die Notenbanken den letzten Wirtschaftszyklus seit der Finanzkrise 2008 künstlich verlängert. Je länger die Hausse dauerte, desto vorsichtiger wurden die Märkte und die Investoren. Dem Modell des Wirtschaftszyklus folgend war es daher insbesondere nach dem historischen Aktienjahr 2019 nur mehr eine Frage der Zeit, wann sich das System wieder neu „rebooten“ wird. Dass dies jetzt durch ein neuartiges Virus geschehen musste, ist neben der wirtschaftlichen Problematik vor allem auch aus gesundheitlicher Sicht unerwartet und tragisch.
 
Rebalancing und breite Streuung
Die Krise ist also da, und könnte sich auch noch weiter verschlimmern. Aber: Der Aufschwung nach der Krise wird kommen. Mit dem BalanceOne®-Ansatz wird das Depot auf Kurs gehalten und günstiger werdende Aktien nachgekauft. Mit einer langfristigen Weitsicht und einer kurzfristigen gewissen Risikobereitschaft sollte man an der einmal gewählten Allokation festhalten. Stockpicking, also die Auswahl einzelner Aktien und die darauf basierende Hoffnung auf einen Treffer, der einmal ins Volle schießt, beim nächsten Mal aber nicht, ist wenig erfolgversprechend. Ein weiterer Erfolgsfaktor in der Veranlagung ist die breite Streuung. Die aktuelle Krise wird in den nächsten Monaten zeigen, welche Firmen daraus gestärkt hervorgehen, und welche Firmen unter der Last der eigenen hohen Verschuldung und mangelhafter Geschäftsmodelle zusammenbrechen. Dieses idiosynkratische Risiko kann nur mit einer breiten Streuung diversifiziert werden, konkret durch Investition in die Weltwirtschaft. Fazit: Die Lage wird sich früher oder später wieder beruhigen und die Kurse werden wieder steigen. Wann dieser Zeitpunkt kommen wird ist ungewiss, sicher ist aber, dass man mit BalanceOne® optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten daran partizipiert, betont das Bankhaus Krentschker.

 

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